Gerste

Gerste
Gerste © Václav Mach - Fotolia.com
Die Gerste ist eine der frühesten Kulturpflanzen. Am Kaspischen Meer wurde sie bereits vor über sechstausend Jahren kultiviert. Gerste mag Lehmboden. Durch ihre kurze Vegetationszeit ist sie für Landwirte von besonders hohem wirtschaftlichen Nutzen. Gerste erreicht eine Höhe von circa 1,20 m. Sehr auffällig sind die strahlenförmigen, langen Grannen. Die Gerstenkörner, um die sich eine strohige Hülle legt, sind oval. Geschmacklich erinnert die Gerste ein wenig an gekörnte Nüsse von leicht süßlichem Charakter. Gerste wird überwiegend zu Malz, Mehl, Bier, Grütze und Graupen verarbeitet. Zudem handelt es sich auch beim legendären “Scotch Whisky“ um ein Gerstenprodukt. Graupen werden meistens zur allseits beliebten Graupensuppe, einem deftigen Eintopf mit Fleischeinlage, verarbeitet. Darüber hinaus lässt sich mit Gerstenkörnern ein Risotto in ein schmackhaftes “Gersotto“ verwandeln. Gerstenmehl eignet sich auch recht gut zum Andicken von Soßen. Hierbei ist es allerdings von Vorteil, das Gerstenmehl mit einem anderen Mehl (zum Beispiel Weizenmehl) zu mischen, da ansonsten der süßliche Geschmack der Gerste dominiert.

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