Maronikuchen mit Rotwein

Maronikuchen mit Rotwein nach dem issgesund-Rezept
Maronikuchen mit Rotwein © issgesund

Der Winter naht: Nicht nur Gewürze wie Zimt, Nelken und Ingwer sind jetzt besonders beliebt, sondern auch die Glühwein- und Punschsaison startet bald! Bei uns kommen daher viele herbst- bzw. winterliche Rezepte auf den Tisch – wie zum Beispiel dieser wunderbare Kuchen! Maroni, Rotwein und Zimt geben diesem Kuchen das wohlig-winterliche Aroma und ein paar Stücke Zartbitterschokolade runden den Geschmack ab. Dieser Maronikuchen kann auch vegan zubereitet werden! Die Hälfte der Süße stammt aus Kokosblütenzucker, dieser schmeckt leicht nach Karamell und verleiht dem Kuchen eine schöne Farbe. Außerdem verwenden wir statt Butter etwas Rapsöl – dieses schmeckt neutral und man braucht weniger davon, wodurch dieser Kuchen weniger Fett enthält als die meisten Kuchen. Damit er aber trotzdem schön saftig und flaumig wird, geben wir ein paar Löffel Joghurt zum Teig! Maronen gehören zu den Nüssen, müssen jedoch vor ihrem Verzehr gegart oder gebraten werden, damit die Stärke aufgeschlossen wird.

Sie enthalten neben hochwertigem Eiweiß wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Calcium, Eisen und Magnesium. Außerdem sind sie reich an Vitamin E und C - welche beide vor freien Radikalen schützen können. Im Gegensatz zu anderen Nüssen sind Maroni ausgesprochen fettarm, sättigen aber durch ihren hohen Gehalt an Ballaststoffen. Wir verwenden in unserem Rezept vorgegarte Maroni – Sie können aber natürlich auch selbstgegarte Maroni verwenden! Wer einen veganen Maronikuchen backen möchte, kann die Eier ganz einfach durch Maisstärke und das Joghurt durch eine vegane Alternative (Soja-, Mandel- oder Kokosjoghurt) ersetzen!

Zutaten für Portionen

  • 3 Eier (für einen veganen Kuchen: 2 EL Maisstärke und etwas Mineralwasser)
  • 150 g Kokosblütenzucker
  • 150 g Zucker
  • 150 ml Öl
  • 200 ml Rotwein
  • 2 EL Apfelessig
  • 3 EL Joghurt natur (für einen veganen Kuchen: pflanzliches Joghurt – Soja, Mandel oder Kokos)
  • 300 g Mehl
  • 1 TL Zimt
  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 200 g Maroni vorgegart
  • 1 Packung Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • Zartbitterschokolade
  • Kokosfett für die Glasur
  • Nüsse oder Schokostreusel zum Verzieren

Zubereitung (1 Stunden)

  1. Die Eier mit Zucker und Kokosblütenzucker cremig schlagen.
  2. Öl, Wein und Apfelessig vermischen und langsam dazugeben, dabei weiterrühren.
  3. Das Mehl mit Zimt, Backpulver und Salz mischen und unter die Ei-Zucker Masse rühren.
  4. Maronen und 50 g Zartbitterschokolade hacken und gemeinsam mit dem Joghurt unter den Teig rühren.
  5. Für den veganen Teig: Maroni und 50 g Schokolade hacken und mit den restlichen trockenen Zutaten für den Teig mischen (inklusive 2 EL Maizena statt den Eiern). Die nassen Zutaten separat vermengen und anschließend unter die trockenen heben. Bei Bedarf etwas Mineralwasser zugeben.
  6. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte, oder eingefettete Kuchenform geben und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180°C für rund 60 Minuten backen.

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