Gute Kleidung für schlechtes Wetter

Schlechtwetterkleidung
Schlechtwetterkleidung © Nicole Effinger - Fotolia.com

Herbstliche Kleidung

Langsam aber sicher wird es Herbst und auch wenn wir es noch nicht glauben wollen, so kommt die nasskalte Jahreszeit mit großen Schritten auf uns zu. Es wird höchste Zeit sich über funktionelle Kleidung für die kühle Witterung Gedanken zu machen. Bekanntlich gibt es ja kein richtig schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Damit die Freude an Aktivitäten außerhalb der Wohnung ungetrübt bleibt, gibt es ein reichhaltiges Angebot an Outdoorbekleidung, die in Funktion und Ausstattung allen Anforderungen gerecht wird.

Moderne Fasern halten warm und trocken

Moderne Bekleidung für die Aktivitäten im Freien muss mehreren Anforderungen gewachsen sein. Zum ersten muss sie wasser und winddicht sein, darüber hinaus soll sie aber Schweiß nach außen transportieren, um ein Auskühlen der Haut zu verhindern. Eines der gängigsten Modelle ist die alltagstaugliche Softshell-Jacke, sie ist eine Kombination aus Funktionsjacke und Fleecepulli, und vereint so die äußere und mittlere Bekleidungsschicht. Allerdings ist sie nur bedingt für den Einsatz im Regen geeignet. Mehr als leichter Nieselregen sollte nicht vom Himmel kommen. Sie ist am besten für Spaziergänge bei Wind und kühler Witterung geeignet. Sie hält den Wind ab und ist dennoch leicht und angenehm zu tragen. Da die meisten dieser Softshell Jacken keine Kapuze haben, wäre es sinnvoll ein Stirnband dabei zu haben wenn der Wind pfeift, müssen die empfindlichen Ohren geschützt werden.

Outdoorbekleidung

Wenn es ergiebiger regnet, sollte eine richtige Outdoorjacke zum Einsatz kommen. Outdoorjacken mit einer wasserdichten Membrane (z.B. Goretex) eigenen sich für viele Zwecke. Damit wird ein Spaziergang auch beim schlechtesten Wetter zu einem Vergnügen. Das wird dadurch erreicht, dass die Poren in einer Gore-Tex-Membran etwa 20.000-mal so klein sind wie ein Wassertropfen. Deshalb ist die Membran sehr dicht gegen Wasser und Wind. Die Körperfeuchtigkeit tritt jedoch als Dampf aus und kann die Membran auf dem Weg nach draußen durchdringen. Diese Jacken gibt es für jeden Geschmack und für jedes Alter zu kaufen. Meist verfügen sie über etliche eingebauten Raffinessen wie Taschen für das Handy oder den MP3 Player.

Auch auf das Drunter kommt es an

Die beste Funktionsbekleidung nützt nichts, wenn der Träger die falsche Unterwäsche trägt. Denn Unterwäsche aus Baumwolle zum Beispiel saugt sich voll und transportiert die Feuchtigkeit nicht nach außen. Das Ergebnis ist ein klammes Gefühl auf der Haut. Besser ist bei der Unterwäsche Kunstfasern wie Polyamid, Polyester oder Polypropylen und auch Mischungen oder Beimischungen von antibakteriellen Silberionen zu wählen, auch Seide oder feine Wolle wie Merino ist erhältlich. Die richtige Funktion der Funktionsunterwäsche ist allerdings nur dann gewährleistet, wenn diese eng am Körper anliegt. Also besser das schlabbrige T-Shirt gegen richtige Sportunterwäsche tauschen. Diese Wäsche gibt es in kurzer oder langer Ausführung, je nach Jahreszeit und Anlass.

Mit dem richtigen Schuhwerk immer gut zu Fuß

Wer sich draußen aufhält, sollte sich auf seine Schuhe verlassen können. Auch hier gibt es wie bei der Oberbekleidung viele Modelle aus Materialien wie Gore-Tex, die den Fuß trocken halten. Je nach Untergrund muss die Sohle unter Umständen sehr stabil und griffig sein. Feuchtes Laub kann wie Schmierseife wirken und ein aufgeweichter Boden ist sehr unangenehm wenn man darauf ausrutscht. Schuhe aus funktionellen Materialien haben darüber hinaus den Vorteil, dass sie sehr leicht sind. Früher waren solche Schuhe fast immer aus Leder, das ist zwar sehr stabil aber wenn so ein Schuh einmal nass ist, dann dauert es sehr lange bis man ihn wieder trocken bekommt. Grundsätzlich machen aber moderne Kunstfasern nur dann Sinn, wenn man sich wie eine Zwiebel einkleidet. Gleichsam den Schalen der Zwiebel kombiniert man je nach Temperatur und Witterungsbedingungen einzelne Schichten. Kommt dann wider Erwarten doch die Sonne hinter den Wolken hervor, so kann schnell eine Schicht abgelegt werden. Text: Petra Baranik

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