Sternanis und Anis stimmen auf den Winter ein

Sternanis
Sternanis © Stefanie Maertz - Fotolia.com

Winterstimmung mit Anis und Sternanis zaubern

Wenn es draußen kalt wird, macht man es sich zuhause mit Tee, Keksen und wärmenden Gewürzen richtig gemütlich. Anis und Sternanis stimmen nicht nur auf Weihnachten ein, sondern auch auf den nahenden Winter.

Die Stars der winterlichen Küche: Anis und Sternanis

Die würzigen Anisplätzchen haben Anis so richtig berühmt gemacht. Doch nebenbei gibt es auch noch den Sternanis. Beide Gewürze haben einen ganz bestimmten Geschmack, der besonders im Winter hervorragend passt. Dennoch sind die beiden Gewürze nicht miteinander verwandt.

 Anis

Anis wird seit der Antike in Europa genutzt. Der lateinische Name für Anis wäre "Pimpinella anisum l." Anis ist eine einjährige Doldenpflanze. Aus den weißen Blüten bilden sich die etwa 2 mm großen Aniskörper. "Die winzigen Doppelspaltfrüchte des Anis haben eine dunkle Farbe irgendwo zwischen Braun, Grau und Grün und eine matte Oberfläche", informiert der aid.

Sternanis

Ungleich attraktiver ist der Sternanis, der nicht nur in der Weihnachtszeit auch gerne als Fotomotiv genutzt wird. Er hat in der Regel acht halb geöffnete kleine Taschen, „Balgfruchtkapseln“, die strahlenförmig auseinander laufen. Jede von ihnen offenbart ein glattes, glänzendes, rotbraunes Samenkorn.

Die Verwendung der Wintergewürze in der Küche

In der Küche machen beide Gewürze vor allem im Winter eine gute Figur. Die beiden können miteinander ausgetauscht werden, aber Achtung: Sternanis schmeckt etwas vollmundiger als Anis. Der eindringliche Geschmack ist für beide Gewürze typisch. Verantwortlich dafür ist das ätherische Öl Anethol.

Würzen mit Anis und Sternanis

Das Aroma von Anis und Sternanis kann ganz unterschiedliche Lebensmittel abrunden. Lebkuchen, Pfeffernüsse, Printen, Honigkuchen und Anisplätzchen sind typische Beispiele dafür, dass Anis und Sternanis in der Vorweihnachtszeit Hochkonjunktur haben. Aber auch einige herzhafte Gerichte lassen sich mit Anis hervorragend abschmecken, etwa Kochfisch, Gurkensalat und Rotkraut. Infoquelle: aid infodienst Hier gehts zum Gewürzlexikon!

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